Nach der Apokalypse: Daniel Arsham

Was bleibt von unserer Kultur in tausend Jahren? Der Künstler Daniel Arsham inszeniert Ikonen unserer Zeit als archäologische Artefakte.

Zurück in die Zukunft: Daniel Arshams Ausstellung 3018 zeigte in der New Yorker Galerie Perrotin bis Ende Oktober verfallene Objekte der Popkultur, die aussehen, als wären sie von der Asche eines Vulkanausbruchs überzogen. Darunter auch ein Ferrari 250GT California und ein Delorean.

Der amerikanische Künstler blickt mit seinen Arbeiten in eine dystopische Zukunft, in der sich die zeitgenössische Kultur aufgelöst hat. „Seit einem Jahrzehnt arbeite ich an diesem Projekt fiktionaler archäologischer Arbeiten. Es sind zeitgenössische Objekte, die zerfallen und verrotten, als wären sie tausende Jahre unter der Erde gewesen.“, so der Künstler.

Bilder:

Daniel Arsham, Eroded Delorean, 2018.

Photo by Guillaume Ziccarelli.

Courtesy of Perrotin.

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