Milen Till: Das zweite Leben

Das braucht Mut: Milen Till hat sich gegen alle Vernunft für ein Leben als Künstler entschieden. Bei einer Tour im CUPRA Ateca erzählt uns der Kunst-Hot-Shot, warum.

Fragt man Milen Till, wer er ist und was er macht, zögert er und wählt seine Worte bedächtig. Denn wie lässt sich diese Frage in nur einem Satz beantworten? Er sei Künstler, auf dem Weg zum Universalkünstler. Seine Kunst erzählt uns noch viel mehr über seine Biografie, über seinen Weg aus der schillernden Dunkelheit des Nightlifes in die gleißend hellen Galerien dieser Welt. Denn schon vor seinem Durchbruch als Künstler war er im Münchener Nachtleben eine bekannte Größe. Gemeinsam mit seinem Bruder Amédée veranstaltete er unter dem Namen KILL THE TILLS legendäre Partys. Ihre Veranstaltungen überraschten ihr Publikum mit kreativen Konzepten jedes Mal aufs Neue. Vom Flyer übers Booking bis hin zur Musik war alles durchdacht, jedes Detail hatte seinen Sinn und Ort, alles folgte immer einer Linie und war stets auf einen unvergesslichen Abend ausgerichtet. Und die Gäste und Groupies kamen. Gleich zwei Restaurants wurden eröffnet. 

Woher der Sinneswandel? Wieso die Kunst?

„Mit 16 habe ich einem Künstler assistiert, von dem ich sehr viel gelernt habe. Seitdem ließ mich der Gedanke, selber Kunst zu machen, nicht mehr los. Doch ich wollte nie zu früh in diese Welt eintreten, was soll man schon erzählen, wenn man noch nichts erlebt hat? Also habe ich erst mal so viel wie möglich gelebt. Habe nur getan, was mir Spaß macht, mich mit Leuten umgeben, die ich mochte, und so wenig Zeit wie möglich mit unnötiger Arbeit verbracht.“

CUPRA Ateca 2.0 TSI 221 kW (300 PS): Kraftstoffverbrauch Benzin, kombiniert: 7,4 l/100km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 168 g/km; CO₂-Effizienzklasse: D*

Doch mit der Zeit, mit jeder neuen Nacht, wuchs offenbar auch die Sehnsucht nach dem Tag. 

„Wir haben die Leute kommen und gehen gesehen. Und wir, wir standen immer da. Ich wollte ein Publikum, das mitwächst.“ Wer alles liebt, was er anfängt und damit auch noch Erfolg hat, gibt es nur schwer auf. „Ich dachte immer, dass ich alles gleichzeitig machen kann. Ich dachte, dass ich mein Geld in der Gastronomie verdienen und damit meine Kunst finanzieren kann. Dass ich an den Wochenenden weiter auflegen kann.“ 

Doch je voller der Tag – und die Nacht –, desto leerer fühlte sich alles an. Er entschied sich einen harten Schnitt zu seiner DJ-Karriere zu machen.

„Beides zu schaffen, also das Leben auf die Reihe zu kriegen und aus der Reihe zu tanzen, das funktionierte einfach nicht. Ich fühlte mich nach all den Jahren wie eine Projektionsfläche. Ich saß in einer Schublade, aus der ich erst mal herauskommen musste. Dieser Cut isolierte mich von meinem vorherigen Leben. Aber ich wusste, dass mich die Kunst am glücklichsten macht. Die bleibt.“

Was soll man schon erzählen, wenn man noch nichts erlebt hat?

Seine erste Arbeit stellt Milen in einem Münchener Concept Store aus. Im Schaufenster stand ein Skateboard auf seinen Turntables. 

„Als ich 15 war, schenkten meine Eltern sie mir zum Geburtstag. Seitdem begleiten sie mich überall hin. Und nun waren sie die Plattform für meine Objekte, sie entwickelten eine Symbiose zwischen Objekt- und Musikwelt.“ 

Der Künstler Gregor Hildebrandt guckte durch ebendieses Schaufenster und war begeistert. So begeistert, dass er Milen Till einlud, Schüler in seiner Klasse an der Akademie der Bildenden Künste zu werden.

„Dort mache ich im Februar mein Diplom als Meisterschüler. Ich bin dann staatlich geprüfter Künstler. Das ist doch was.“

Unterwegs durch die Nacht: Milen Till im CUPRA Ateca

Mit der Akademie kam auch das lang ersehnte Tagesleben.

„Ich habe jetzt einen Alltag, eine Routine. Vormittags gehe ich in mein Atelier und arbeite und verlagere diese dann im Laufe des Tages in die Akademie. Dort teile ich mir einen Platz mit anderen Studierenden. Durch die Akademie, durch die Klasse, habe ich eine große Entwicklung gemacht. Man tauscht sich jeden Tag aus, stellt sich immer wieder auf den Prüfstand und infrage. Das genieße ich. Der Tag ist schnell rum, wenn man macht, was man wirklich möchte. Abends gehe ich dann nach Hause und knüpfe am nächsten Tage an die Arbeit vom Vortag an. Diese Routine hatte ich früher einfach nicht. Diese Wiederholung und dieses Anknüpfen an Vorheriges, sich eben nicht jeden Tag neu erfinden zu müssen, sondern an Dingen dranzubleiben, das tut mir sehr gut.“

Und während Milen von seiner neuen Struktur erzählt, davon wie die Kunst Ordnung in sein Leben bringt, fängt er sichtlich an zu entspannen. Denn während er die Nacht hinter sich gelassen habe, „brav“ geworden sei und tatsächlich früh ins Bett gehe, ist er dennoch stolz auf diese Zeit. Die Nacht bringt noch immer seine künstlerischen Materialien hervor, ist die Basis für seinen Tag. Auf einem Wäscheständer hängen geschmolzene Vinyl-Platten, zurückgelassene Gläser und Stühle stapeln sich zu Skulpturen. Sie sind Teil seiner Biografie, Teil von ihm. Wie schon während seiner DJ-Karriere möchte er sich auch hier nicht auf ein Genre festlegen. Möchte jede Kunstform wenigstens einmal berührt haben, alles ausprobieren und seine Sprache finden. Alles, um ein Kunstwerk zu schaffen, das bleibt. Alles, um wieder einmal mehr zu den besten zu gehören.

Sich selbst ständig zu fordern, neue Wege nicht nur zu beschreiten, sondern sie auch zu kreieren, sie uns und sich aufzuzeigen, so scheint es, treibt ihn an. Und während er die Kunst als Zuhause beschreibt, er angekommen sei, so ist klar, dass ein gutes Zuhause auch immer wieder der Ausgangspunkt für neue Abenteuer ist. 

Das vollständige Interview lest ihr in INTERSECTION Nr. 39

Weitere Informationen zum CUPRA Ateca: www.cupraofficial.de

Weitere Eindrücke zu Milen Till und seinen Arbeiten: www.instagram.com/milentill

 

 

CUPRA Ateca 2.0 TSI 221 kW (300 PS): Kraftstoffverbrauch Benzin, kombiniert: 7,4 l/100km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 168 g/km; CO₂-Effizienzklasse: D*

* Die angegebenen Verbrauchs-und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide HarmonizedLight VehiclesTest Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs-und CO₂-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ findest du unter www.seat.de/ueber-seat/wltp-standard.html.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtenden Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs-und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO₂-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern-Scharnhausen oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

 

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